Wer wird neue/r US-Präsident/in ?

santiago
...Da geht ja richtig was ab, auf der anderen Seite des Atlantiks.

Wer WIRD Eurer Meinung nach neuer Präsident oder neue Präsidentin der U.S.A.? Ich meine NICHT: "Wen würdet Ihr wählen?"

Bin mal gespannt, wie gut wir mit unserer Einschätzung liegen.

lg
santiago
Thomas
Ich glaube, H.C. hat etwas bessere Chancen als B.O.

Ich hoffe einmal mehr, dass selbst die Amerikaner nicht so blöd sind, wieder einen Republikaner wählen - aber wenn ihnen diese Schnapsidee selbst Bush nicht für längere Zeit austreiben konnte, werden sie den letzten Rest meiner Achtung verloren haben. Nicht, dass sie das gross kümmern würde hi hi hi.
yoli
Würde doch mal wieder soweit sein, dass keiner der Kanditaten die Mehrheit erreicht. Dann wählt das Repräsentantenhaus. Dieses Wahlkolleg trifft sich im Dezember, um formell den Präsidenten zu bestimmen.
War so im 2000! Was wäre gewesen wenn Gore gewonnen hätte?

Obama ist nicht so durchschaubar. Seht euch mal dieses seite an und denkt was ihr denken wollt.

http://www.pi-news.net/2008/01/barack-ob...-oder-albtraum/
Gwendolina
Ich meine...auch für Amerika wird es Zeit...dass eine Frau mal das Ruder in die Hand nimmt Smiley
feuerfrau
mein wunsch ist obama...und meine bekannten die in amerika leben sind auch der meinung - wenn nicht er dann h. clinton...

mal gespannt bin - ob amerika mal den mut zu einer neuerung hat, entweder ein anders farbiger - eine frau oder mindestens ein jüngerer präsidenten...
Saturneule
Ich denke Barack Obama wird es machen.

Die Menschen haben genug von den Bushs und Clintons und wollen mal was anderes. Ob der B:O: tatsächlich was anderes bringt wird sich noch zeigen.
santiago
@Yoli

hmmm. Der Betreiber der PI-Seite heißt Stefan Herre, ein (selbst)erklärter Unterstützer der G.W.Bush-Administration und ein Hasser des Islams. Seine HP (stefan-herre.de) ist da sehr deutlich. Einfach mal Googlen... gibt einiges über und von ihm im Netz. Dass er an Obama kein gutes Haar lässt, macht da schon Sinn. Objektive Berichte hab ich über ihn (SH) noch nicht gefunden.

Obama passt nicht in das Bild der Neocons. Von daher sehe ich auch die Gefahr, dass - sollte er gewählt werden - er nicht lange Freude an dem Amt haben wird. Ich sehe durchaus die Möglichkeit, dass er ermordet und man das dann wieder einem verrückten Islamisten in die Schuhe schieben wird.

Von daher hat er alle meine Sympathien und ich hätte ihn gewählt, ich hoffe aber für Ihn, dass Hillary gewinnt... Die kennt das Weiße Haus ja schon von innen und - so weit ich weiß - war sie sehr unbeliebt da.

santiago
Hannes
Eigentlich kann man euren Worten nicht mehr viel hinzufügen, es ist alles Wesentliche schon gesagt worden.

Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass die Amerikaner nochmal einen Republikaner wählen werden. Für mich sehr wahrscheinlich ist, das es wohl HC werden wird. Ob da gut ist?

Wenn es bei den Amis so läuft wie bei uns, dann entscheiden letztlich sowieso nicht diese "Helden" über die Geschicke! Augenzwinkern
Strolch
Na ja wies jetzt aussieht liegt HC nun knapp vorne......ehrlich gesagt...ich wüsste da auch nicht zu sagen, ob ich da in Jubel ausbrechen soll, wenn sie es schafft nachdenklich
Gwendolina
http://magazine.web.de/de/themen/nachric...88121fz92Z.html

Mit ihrem Sieg im "Golden State" Kalifornien hält die ehemalige First Lady den Kampf um die US-Präsidentschaftskandidatur der Demokraten offen.
Innuendo
Im Endeffekt kann man ja nicht "voraussagen", wie der neue Präsident bzw. die neue Präsidentin der USA agieren wird. Versprechen können sie vor eine Wahl ja viel, ob das dann aber auch durchsetzbar ist, ist eine ganz andere Sache. Trotzdem wäre mir ein Demokrat auch weitaus lieber als ein Republikaner. Ich habe von deren Macho-Gehabe so die Nase voll. Das eigene Land ist hoch verschuldet, aber man spielt den Welt-Sheriff.
yoli
Hi Santiago
Ich habe die Information von hier:

http://www.tucc.org/about.htm

Möglicherweise ist alles nur raufgespielt.

Zum Glück muss ich nicht wählen.

liebe Grüsse
yoli
Thomas
Bei den Amis kann man es wirklich nie wissen. Ich war vor den letzten Wahlen schon überzeugt, Bush werde keine 20% der Stimmen erhalten.

Jetzt wird es aber in Italien auch spannend! Und bald auch bei uns in Spanien! Wir beide finden Zapatero echt gut und seinen grossen Gegner Rajoy einen *********.

NB.: wie sagt man politisch korrekt Anus?
feuerfrau
passt jetzt zwar nicht zu dem threadtitel


aber ich hoffe, dass italien berlusconi nicht wieder wählt...

was spanien betrifft - verfolge ich es, weil meine tochter journalistin ist und sich mit der spanischen politik etwas auskennt (ihr ehemann ist sevillaner) - sie war auch schon für interviews letzte woche in malage usw...auch sie findet zapatero sehr gut....:)

na schauen wir mal


und zurück zu amerika....sie haben vor 4 jahren einen grossen fehler gemacht die amis...meint ihr wirklich sie haben nicht was gelernt?
yoli
Zitat:
Original von feuerfrau
passt jetzt zwar nicht zu dem threadtitel
aber ich hoffe, dass italien berlusconi nicht wieder wählt...

was spanien betrifft - verfolge ich es, weil meine tochter journalistin ist und sich mit der spanischen politik etwas auskennt (ihr ehemann ist sevillaner) - sie war auch schon für interviews letzte woche in malage usw...auch sie findet zapatero sehr gut....:)
na schauen wir mal
und zurück zu amerika....sie haben vor 4 jahren einen grossen fehler gemacht die amis...meint ihr wirklich sie haben nicht was gelernt?
da war doch etwas unsauber damals, schaut mal nach unten:

Von den entscheidenden insgesamt 538 Wahlmännerstimmen konnte George W. Bush mit 271 Stimmen die Mehrheit für sich gewinnen (eine Stimme mehr als die notwendigen 270). Rückblickend gilt allerdings zu beachten, dass Gore die Wahl in seinem Heimatstaat Tennessee verlor. Hätte er den kleinen Staat Tennessee gewonnen, hätten ihm die dort erzielbaren elf Wahlmännerstimmen letztlich trotz der Niederlage in Florida das Präsidentenamt eingebracht.
Da die Mehrzahl der Richter am Supreme Court von republikanischen Präsidenten ernannt wurde, war bereits des Öfteren Kritik an der Objektivität der Entscheidung des Gerichts laut geworden


sorry verfolge Spanien nicht, werde es aber nun tun
Italien ist nicht zu helfen
Hannes
Wir machen das immer an den Leithammeln fest. Fernsehgesichter, TV-Gestylt, Gesichter und Geschichten ohne Substanz!
Wieviel Einfluss haben diese Leute wirklich. Wer macht wirklich die Politik. Und wem nützt sie. Das sind die Fragen.

Ich hatte nie den Eindruck, dass sich "Demokraten" und "Republikaner" in den USA so sehr unterscheiden. Allerdings bin ich auch kein Amerikaner und kann das sicher nicht richtig beurteilen.

Ich glaube aber nicht, das Präsidenten, Kanzler u.ä. wirklich entscheiden, sowenig wie unsere OB das letztlich tut. Die ist in ein paar Jahren weg, aber in der Verwaltung sitzen die gleichen Kappen!

So, oder so ähnlich.. Augenzwinkern
Thomas
Je nach Land hat der oberste Boss mehr oder weniger Macht. Der Präsident der USA hat schon sehr weitgehende Befugnisse, fast mit früheren Kaisern und Königen vergleichbar.

Am anderen Ende liegt z.B. die Schweiz mit ihren sieben gleichberechtigten Bundesräten und direkter Demokratie.

Die beiden Länder sind aber natürlich auch von der Grösse her absolut nicht vergleichbar.

Dass in Italien überhaupt irgend etwas funktioniert - und vieles sogar ganz gut - gehört für mich zu den grössten Wundern der Welt.

Und dass in Spanien nach dem Bürgerkrieg und Jahrzehnten Franco-Diktatur die Demokratie so gut funktioniert, finde ich auch erstaunlich - sogar die Wirtschaft floriert, bei einer sozialistischen Regierung!
santiago
...noch ein wenig Öl ins Feuer:

US-Vorwahl: Obama gewinnt auch in Maine

Die Siegesserie von Barack Obama hält an: Der schwarze Senator hat sich bei den US-Vorwahlen auch in Maine gegen Hillary Clinton durchgesetzt, die erst am Samstag drei Niederlagen einstecken musste - jetzt hat Clinton ihre Wahlkampfmanagerin gefeuert.

Nach dem bislang eher enttäuschenden Verlauf ihrer Präsidentschaftskandidatur wechselte Clinton ihre Wahlkampf-Leiterin aus. Clintons langjährige Beraterin Maggie Williams werde ab sofort den Posten übernehmen, sagte ein Sprecher Clintons am Sonntag. Sie ersetze Patti Solis Doyle, die der New Yorker Senatorin aber als Beraterin erhalten bleibe.

Ein personeller Wechsel steht dagegen bei Barack Obama nicht an. Nach ersten Hochrechnungen liegt er auch bei den die Vorwahlen im Bundesstaat Maine vorne. Der afroamerikanische Senator aus Illinois setzte sich damit am Sonntag ein weiteres Mal gegen seine innerparteiliche Konkurrentin Hillary Clinton durch. Die frühere First Lady hatte erst am Samstag bei drei Vorwahlen in Louisiana, Nebraska und Washington Niederlagen einstecken müssen.

Nach Prognosen mehrerer US-Medien hat Obama in Maine einen großen Vorsprung vor seiner Rivalin. Hochrechnungen zufolge kommt er auf 59 Prozent der Stimmen, Clinton auf 41 Prozent. Das Kopf-an-Kopf-Rennen um die Stimmen der Delegierten für den Nominierungsparteitag im Sommer setzt sich indes fort. Insgesamt liegen beide derzeit etwa gleichauf. Vor Monaten war Clinton noch als klare Favoritin gehandelt worden.

Kumulierte Delegierten-Stimmen nach Main:

Obama: 986
Clinton: 924
McCain: 697
Huckabee: 214

Das Rennen um die demokratische Präsidentschaftskandidatur wird an diesem Dienstag in den Bundesstaaten Virginia, Maryland und in der US-Hauptstadt Washington DC fortgesetzt. Umfragen sehen auch dort Barack Obama in der Gunst der Wähler vor Hillary Clinton.

Bei den Republikanern gewann am Samstag bei einer parteiinternen Abstimmung in Kansas der frühere Senator von Arkansas, Mike Huckabee, klar gegen John McCain, dessen Nominierung zum Präsidentschaftskandidaten aber als praktisch sicher gilt.

Auch die Vorwahl in Louisiana entschied der ehemalige Baptistenprediger Huckabee für sich. Die republikanischer Abstimmung in Washington konnte McCain Medienberichten zufolge knapp für sich entscheiden. Er liegt bei den Delegiertenstimmen uneinholbar vorne, nachdem vorige Woche Mitt Romney aus dem Wahlkampf ausgestiegen war.

Quelle:
ZDF-Online, mit Material von reuters und ap
Thomas
Ob ich Clinton oder Obama wählen würde, weiss ich nicht, dafür bin ich doch zu weit weg von Amerika - ich hoffe nur, dass nicht wieder ein Republikaner President wird! Acht Jahre George W. Bush waren zehn zu viel!
Fredi
Und ich hoffe, dass die USA endlich ihre Foltergefängnisse abschaffen.
Unschuldige Menschen werden dort sehr langsam mit viel Schmerzen ermordet.

Und ich hoffe zukünftig auch, dass nicht jeder Tourist sich zuerst mal einem Verhör unterziehen muss, wenn er in Amerika nur Urlaub machen will.

Der Ruf der USA war noch nie schlechter als heute.
Irgendwie wurde ja einmal das Wort Schurkenstaat kreirt.

Ob eine neue Regierung dies ändern will oder kann, werden wir ja sehen.

Und ob Obama oder Clinton ist mir eigentlich egal.