Olymoiade 2008

Gwendolina
Peking

ich hoffe, dass Olympia ruhig und friedlich verläuft...und es faire Spiele werden...

http://www.chinaseite.de/olympia-2008.html

http://www.olympiade-infos.de/
Thomas
Hoffe ich auch.

Therese will heute unbedingt die Eröffnung sehen!
cassandra
die Eröffnungsfeier war gigantisch. Hat mir gut gefallen.

Vielleicht bringen die Spiele doch ein Umdenken. Ich hoffe es zumindest.

Die Sportler, die solange auf dieses Ziel hintrainiert haben, sollte man
mit der Politik nicht belasten.
Thomas
Zitat:
Original von cassandra
Die Sportler, die solange auf dieses Ziel hintrainiert haben, sollte man
mit der Politik nicht belasten.

Das finde ich auch, absolut!

Klar gibt es in China unzählige Missstände, von Menschenrechten bis Umweltschutz. Aber auch dies sollte etwas differenzierter betrachtet werden. Ist etwa in Bushamerika oder Europa alles so vorbildlich? Haben wir braven Christen aus Europa nicht eine lange Tradition in Völkermord? Und wenn man den Weg betrachtet, den China in den letzten Jahrzehnten zurückgelegt hat - Ausgangslage: eine Milliarde völlig rechtlose Hungernde! - ist das, was sie inzwischen erreicht haben, mindesten so grandios wie diese Eröffnungsfeier. Und dies ohne eigentlichen Systemwechsel, ohne Krieg.
Hannes
Ehrlich gesagt, ich wäre für jede Menge Unordnung, Chaos, Kritik,......


Und zur Fairness fällt mir nur ein... glases
cassandra
und während sie gestern bei der veranstaltung die friedenstaube
gebildet haben und herr putin auf der tribüne sass, haben sie
einen krieg angefangen. ich weiß nicht wer und ich weiß auch nicht
viel, warum, aber ich weiß, dass es mich traurig macht.
Hannes
Zitat:
Original von cassandra
und während sie gestern bei der veranstaltung die friedenstaube
gebildet haben und herr putin auf der tribüne sass, haben sie
einen krieg angefangen. ich weiß nicht wer und ich weiß auch nicht
viel, warum, aber ich weiß, dass es mich traurig macht.


Das kann ich nur dick unterstreichen!
cassandra
nun sind sie aus die olympischen spiele.
die abschlussfeier war wieder gigantisch und wenn man
diese menschenmassen sieht, die da mitmachen, dann weiß man,
man ist in china.

die sportler hatten ihre spiele für die sie jahre lang arbeiten.
ich selber mochte nicht viel schauen.

politisch wird sich nichts ändern, denn wenn ich an die beiden alten damen denke, die da umerzogen werden sollen, weil sie enteignet wurden und ein bisschen protestiert haben, dann möchte ich gar nicht wissen, was da sonst hinter den kulissen so los war.

schaun wir mal, ob die spiele ein bisschen freiheit gebracht haben.
Gwendolina
zumindest verliefen die Spiele friedlich...

hier gibt es Videos: http://video.web.de/news.php?rubrik=uiffq
Thomas
Obwohl ich sonst mit Sport nichts am Hut habe, verfolgte ich die Sendungen mit grossem Interesse. Es war eine angenehme Überraschung: statt den erwarteten "Sportmaschinen" sah ich junge Menschen aus Fleisch, Blut und Seele, die ihr Bestes gaben, die auch Emotionen zeigten, jubelten oder weinten, die meisten sehr sympatisch. Dass die Chinesen bemüht waren, sich und ihr Land von der besten Seite zu zeigen, und das mit gutem Erfolg - wer wollte ihnen das verübeln? Hätten sie das nicht sollen? Hättet ihr das an ihrer Stelle nicht gemacht? Es waren sportliche Wettbewerbe auf höchstem Niveau - nicht mehr und nicht weniger. Reicht das denn nicht? Oder hat jemand erwartet, dass China nun alle Kriterien zum EU-Beitritt erfüllen soll? Zu gewinnen waren Sportmedaillen, nicht der Friedensnobelpreis, die Vorbilder Spitzensportler und Weltklasseorganisatoren, nicht Albert Schweizer und Mutter Theresa.

Es freut mich, dass die Chinesen ihr Ziel erreicht haben, mehr Medaillen zu gewinnen als die US-Amerikaner. Und es freut mich, dass der Erfolg der deutschen Athleten sie fast nie zu dem sonst leider nicht seltenen wir-sind-die-Grössten-Gehabe verleitet hat. Und auch, dass alle drei meiner "Heimatländer" relativ zu den Einwohnerzahlen mehr Gold haben als die Chinesen. Es war eine durchwegs erfreuliche, ja, tolle Sache!
Thomas
Heute in den Nachrichten:

"Beim Parteitag der Republikaner in St. Paul sei es zugegangen wie bei der Olympiade in China, mit Protestzonen, die nur auf Antrag betreten werden durften."

Und? Gab es deshalb auch weltweite Empörung? Oder dürfen sich die Amerikaner mehr erlauben als die Chinesen?